Testa di focalizzazione del laser robot RX3 Cutlite Penta sul polso del robot
Laserroboter auf Thermoformteilen
Fokussierkopf des Cutlite Penta RX3 Laserroboters am Roboterhandgelenk

Laserroboter auf Thermoformteilen

Thermoformen erzeugt warmgeformte Kunststoffteile. Ihre Endbearbeitung erfolgt mit dem Laser.

Thermoformen ist ein Verfahren zum Warmformen von Kunststoffen: die entstehenden Teile heissen Thermoformteile, und ihre Endbearbeitung lasst sich mit dem Laser realisieren.

Wie der Laserroboter auf Thermoformteilen arbeitet

Die Endbearbeitungsprozesse sind das Beschneiden und das Anbringen von Offnungen im Korper des Thermoformteils: Vorgange, die ein prazises, schnelles Schneidwerkzeug und ein 5-Achsen-Bewegungssystem erfordern.

Das RX3-Lasersystem, ein Laserroboter, erfullt diese Anforderungen, indem es die Flexibilitat des Roboters mit den Vorteilen des Laserschneidens verbindet.

Das Laserschneiden ist sauber, prazise und schnell und erfolgt ohne physischen Kontakt zwischen Schneidkopf und Thermoformteil. Das beseitigt jedes Verformungsrisiko und vereinfacht die Positioniervorrichtungen erheblich, wodurch Be- und Entladezeiten sowie Herstellungskosten sinken.

Der Cutlite Penta RX3 Laserroboter

Der RX3-Laserroboter, von Cutlite Penta entwickelt und mit dem CO2-Laser gekoppelt, ist ein leistungsfahiges und wirtschaftliches 5-Achsen-System, besonders geeignet fur die Bearbeitung von Thermoformkomponenten, auch aus Verbundwerkstoff.

Er besteht aus den folgenden Hauptkomponenten:

  • Eine Konsole, die die CO2-Laserquelle, ihre Netzteile, die Schnittstelle zum Roboter und das Luftfiltersystem beherbergt, das die optischen Pfade sauber halt.
  • Der Gelenkarm mit sieben Freiheitsgraden, der den Laserstrahl zum Ellbogen des Roboters leitet.
  • Der Roboter, ausgestattet mit einem weiteren optischen Pfad aus vier Spiegeln, die den Strahl zum Handgelenk des Roboters leiten, wo der Fokussierkopf montiert ist.
  • Der Chiller zur Kuhlung der Laserquelle.

Die Losung von Cutlite Penta hat den grossen Vorteil, am Handgelenk des Roboters nur den Fokussierkopf zu tragen: dank geringer Abmessungen und geringen Gewichts schrankt er die Zuganglichkeit bei der Bearbeitung des Thermoformteils nicht ein.

Ausserdem erfordert der Einsatz der Laser der RF-Serie, mit einer Ausgangsleistung von 350 bis 850 W, hergestellt von El.En. (einem Unternehmen derselben Gruppe), keinen Austausch der Quelle: jede ist mit einer kleinen Lasergas-Flasche von 1 Liter bei 6 bar ausgestattet, die durch eine automatische Steuerung das Lasergemisch nachfullt und ein Nachlassen der Quellenleistung im Laufe der Zeit verhindert.

Da der RX3 keinen eigenen Arbeitstisch hat, eignet er sich zur Kopplung mit automatischen Werkstuck-Handhabungssystemen wie Drehtischen, die das Be- und Entladen in maskierter Zeit ermoglichen und die Zykluszeit deutlich verbessern. Ein wichtiger Aspekt, da sich die Losung so an die Besonderheiten der Bearbeitung anpassen lasst.

Autofokus: ein zusatzliches Plus

Der RX3 kann mit einem Modul zur Kontrolle des korrekten Fokusabstands zwischen Schneidkopf und Werkstuck ausgestattet werden. Das Modul misst in Echtzeit den Abstand des Kopfes zum Werkstuck und steuert, falls er nicht korrekt ist, den Roboter, um ihn wiederherzustellen.

Derzeit ist der RX3 nur mit den Robotern ABB IRB 2600 ID 200 und 180 koppelbar.

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