„Für Cutlite Penta waren wir die Proberunde“: Fratelli Ferrara und der Rohrlaser
Fratelli Ferrara gehörte zu den ersten Unternehmen, die einen unserer Rohrlaser kauften, als diese Technologie bei uns die ersten Schritte machte. Seine tägliche Arbeit hat die Maschinen mit verbessert, die heute in Serie ausgeliefert werden.
Gegründet im April 1975 von den Brüdern Giulio und Elidio Ferrara, wird Fratelli Ferrara Srl heute von der zweiten Generation geführt, den drei Gesellschaftern Andrea, Mauro und Danilo, während die dritte schon in der Halle mitarbeitet. Vom Sägeschnitt zum ersten Rohrlaser 2020, zur zweiten Anlage 2023: eine Geschichte, in der der Kunde nicht nur eine Technologie gekauft, sondern ihr beim Wachsen geholfen hat.
Fünfzig Jahre Metall, drei Generationen
Das Unternehmen entsteht 1975 als Spezialist für geschweißten Stahlbau und Halbzeuge. In den Achtzigerjahren kommt eine Abteilung für die Perforation von Bandstahl dazu; in den Neunzigern das Bedürfnis, das die DNA des Unternehmens prägt: das perforierte Rohr direkt zu bearbeiten, ohne Zwischenschritte und Nacharbeit, mit den ersten automatischen Schneidlinien.
Heute arbeitet Fratelli Ferrara auf rund 4.000 Quadratmetern, mit einer Produktion von der Bandperforation bis zur fortgeschrittenen Bearbeitung von Rohren, Profilen und Vierkantrohren, für Stahlbau, Stalleinrichtungen, Bauwesen und industrielle Sonderanwendungen.
Das Produkt: das perforierte Rohr
Das perforierte Rohr ist der Faden, der die ganze Geschichte des Unternehmens durchzieht: erst wurde der Bandstahl perforiert, dann das Rohr direkt bearbeitet. Es ist eine seltene Spezialisierung, und das Foto unten erzählt sie besser als jede Beschreibung.
Bei diesem Produkt brachte der Laser den Unterschied, der zählt: Bohrungen und Bearbeitungen direkt an der Maschine, an runden, quadratischen und rechteckigen Rohren und Sonderprofilen.
Wenn der Sägeschnitt nicht mehr reicht
Jahrelang war der Sägeschnitt eine zuverlässige Lösung. Aber mit steigenden Anforderungen an Präzision und Finish wurden seine Grenzen deutlich: jedes geschnittene Teil musste danach nachgearbeitet werden.
Wir wollten nicht mehr schneiden und dann putzen, entgraten, nacharbeiten. Wir wollten einen fertigen Schnitt.
Die Worte von Andrea Ferrara fassen den Wendepunkt zusammen: das Laserschneiden von Rohren liefert einen sauberen, präzisen, wiederholbaren Schnitt, streicht die nachgelagerten Arbeitsgänge und verändert die Effizienz der ganzen Abteilung.
Die Begegnung mit Cutlite Penta: 2020 und 2023
Der Kontakt kommt über Sergio Zanet zustande, den das Unternehmen bereits kannte. Der Vorschlag ist klar: die älteste Trennsäge durch einen Rohrlaser ersetzen. Der Besuch in unserem Werk in Prato markiert den Punkt ohne Wiederkehr, und nicht nur wegen der Technologie: italienischer Hersteller, direkte Ansprechpartner, sofortige Unterstützung.
2020 kommt der erste Cutlite Penta Rohrlaser; 2023 vollendet die zweite Anlage die Verwandlung der Abteilung.
Vom Automobilmarkt zu Dutzenden neuer Kunden
Die Einführung des Rohrlasers hat nicht einfach eine Maschine ersetzt: sie hat Märkte geöffnet. Historisch mit dem Automobilsektor verbunden, hat Fratelli Ferrara sein Portfolio erweitert: heute zählt es Dutzende Kunden außerhalb des Automobilbereichs, vom Stahlbau über Stalleinrichtungen bis zu Sonderkomponenten für komplexe Anwendungen.
Für ein Unternehmen mit fünfzig Jahren im selben Sektor ist das die konkreteste Form von Schutz: wenn ein Markt langsamer wird, halten die anderen. Möglich gemacht hat es die Flexibilität der Maschine: runde, quadratische und rechteckige Rohre und Sonderprofile, mit integrierten Bohrungen.
Die „Proberunde“: wenn der Kunde die Maschine verbessert
„Für Cutlite Penta waren wir die Proberunde. Wir gehörten zu den Ersten, die einen Rohrlaser gekauft haben.“ Fratelli Ferrara kam, als unser Rohrschneiden die ersten Schritte machte, und seine tägliche Erfahrung wurde Teil der Entwicklung.
Ein Rohr zu bearbeiten ist etwas ganz anderes als Blech zu schneiden: die Toleranzen aus Ziehen und Profilieren verlangen spezifische Kontrollen und eigene Zyklen für konstante Qualität. Aus dem Dialog mit denen, die die Maschinen täglich benutzen, entstanden präzise Weiterentwicklungen: die Zentriersensoren, die verbesserte Absaugung am hinteren Rohrspannfutter, das neu konstruierte Entladesystem, heute auch bei quadratischen und rechteckigen Rohren wirksamer.
Diese Eingriffe blieben keine Einzelfälle: sie wurden in die Serienmaschinen integriert. Es ist das konkreteste Beispiel dafür, wie enge Zusammenarbeit Felderfahrung in Produkt verwandelt. Und Sergio Zanet fügt das ehrlichste Kompliment aus dem Repertoire eines Technikers hinzu:
Nicht alle Kunden sind wie Mauro. Gäbe es mehr solche Kunden, wären weniger Techniker unterwegs.
Service: eine Beziehung zwischen Menschen
„Bei den Technikern bist du nicht nur eine Nummer. Man telefoniert, arbeitet zusammen, löst es.“ Andrea und Mauro Ferrara fügen auch die ehrliche Beobachtung hinzu, die selten in Fallstudien landet: mit wachsender Arbeit können die Antwortzeiten des Service etwas langsamer werden. „Das verstehen wir“, sagen sie. Wir geben es wieder, weil Offenheit in beide Richtungen gehen muss.
Auch die Geografie zählt: für Fratelli Ferrara optimieren die italienische Herkunft und die räumliche Nähe die Servicezeiten. Und viele Fragen erreichen den Support gar nicht erst: Mauros Wissen löst sie intern.
Die Maschine lernen: wie es lief
Es ist Mauro, der die Systeme selbst bedient und die Programme schreibt, nach den Schulungen mit unseren Technikern zu Software und Hardware. Sein Urteil: „die Befehle waren alle sehr einfach zu verstehen. Dann hängt es natürlich immer vom Bediener ab. Wir haben Andrea, einen jungen Mann mit viel Talent für Elektronik: er lernt schnell und löst viele Situationen allein.“
Nach vorn schauen, ohne dem Markt Nein zu sagen
Das erklärte Ziel: auf keine Bearbeitung verzichten müssen. Die Idee eines neuen Rohrlasers mit Fasenschneidkopf und mehr Leistung kommt genau daher: dem Kunden ein komplettes Paket zu bieten, ohne Kompromisse. Unsere Leistungen sind inzwischen bis 60 kW gewachsen, und das Rohr folgt derselben Richtung.
Die Geschichte von Fratelli Ferrara zeigt: der Laser ist nicht nur eine Maschine. Er ist eine Entscheidung, die das Unternehmen vor Branchenkrisen schützen, Chancen öffnen und die Arbeit dauerhaft solider machen kann. Dem Markt heute Ja zu sagen heißt, die richtige Technologie dafür zu haben.
Häufige Fragen
Wer ist Fratelli Ferrara Srl?
Ein im April 1975 von den Brüdern Giulio und Elidio Ferrara gegründetes Unternehmen, spezialisiert auf geschweißten Stahlbau, Bandperforation und die Bearbeitung von Rohren, Profilen und Vierkantrohren. Heute führen es die drei Gesellschafter der zweiten Generation, Andrea, Mauro und Danilo, mit der dritten Generation schon in der Halle, auf rund 4.000 Quadratmetern.
Welche Cutlite Penta Maschinen nutzt Fratelli Ferrara?
Zwei Rohrlaser: der erste kam 2020, der zweite 2023. Sie bearbeiten runde, quadratische und rechteckige Rohre sowie Sonderprofile, mit Bohrungen und Bearbeitungen direkt an der Maschine.
Was hat sich gegenüber dem Sägeschnitt geändert?
Der Schnitt kommt fertig heraus: sauber, präzise und wiederholbar, ohne jedes Teil putzen, entgraten und nacharbeiten zu müssen. Der Rohrlaser machte es zudem möglich, vorher undenkbare Aufträge anzunehmen und die Kunden über den Automobilsektor hinaus zu diversifizieren.
Wie hat Fratelli Ferrara zur Entwicklung des Rohrlasers beigetragen?
Es gehörte zu den ersten Unternehmen, die die Technologie einführten, als Cutlite Penta beim Rohrschneiden die ersten Schritte machte. Aus dem Dialog über den täglichen Einsatz entstanden die Zentriersensoren, die verbesserte Absaugung am hinteren Rohrspannfutter und das neu konstruierte Entladesystem, später in die Serienmaschinen integriert.
Wollen auch Sie einen Schnitt, der fertig herauskommt?
Bringen Sie uns Ihre Rohre und Profile: geschnitten wird im DEMO-Bereich in Prato. Und wie Andrea Ferrara sagt: schneiden und dann nacharbeiten ist kein Pflichtschicksal mehr.