Faserlaser-Bohren von Metallen: Vorteile und Maschinen — Cutlite Penta
Hochleistungs-Laserschneidkopf von Cutlite Penta für das Metallbohren

Faserlaser-Bohren: eine 5-mm-Bohrung in 40 mm Eisen

Maximale Leistung, konzentriert in einer winzigen Bohrung.

Das Faserlaser-Bohren von Metallen hat sich in der mechanischen Fertigung rasch durchgesetzt. Schneller und effizienter als CO2, vereinfacht es den Bearbeitungsweg mit hohen Erträgen — und bohrt auch stark reflektierende Metalle wie Kupfer und Messing. Mit den richtigen Faserlasersystemen lassen sich präzise Bohrungen selbst in dickem Material herstellen.

Wie funktioniert das Faserlaser-Bohren?

Der Faserlaser ist heute die fortschrittlichste Technologie für das Metallschneiden, und das Bohren ist eine direkte Folge davon. Der Strahl der Quelle wird über Glasfaser-Kabel und Dioden verstärkt.

Der Faserlaserstrahl hat eine sehr kurze Wellenlänge, die vom Metall besser absorbiert wird. Deshalb eignet er sich auch für Kupfer und Messing — stark reflektierende Metalle, die mit dem CO2 schwer zu bearbeiten sind — und erlaubt eine höhere Präzision selbst bei mikroskopischen Bohrungen.

Das Faserlaser-Bohren von Metallen ist in vielen Branchen nützlich, vom Automotive über das Interior Design bis zur Leicht- und Schwerindustrie: Dank Leistung und Geschwindigkeit steigert es die Fertigungseffizienz auch bei feinsten Bearbeitungen.

Linearmotoren einer Cutlite Penta Lasermaschine
Die Cutlite Penta Linearmotoren: Kompaktheit, Effizienz und Geschwindigkeit.

Welche Vorteile gegenüber dem mechanischen Bohren?

Gegenüber herkömmlichen mechanischen Bearbeitungen bietet das Faserlaser-Bohren mehrere Vorteile:

  • Äußerst präzise Bohrungen, die keine Nacharbeit erfordern
  • Reduzierte Bearbeitungszeit, auch bei großen Teilen
  • Geringe Wartung der Maschinen
  • Kontinuität zwischen verschiedenen Bearbeitungen, ohne Werkzeugwechsel oder Umpositionieren des Teils auf andere Maschinen

Faser- oder CO2-Laserbohren: Was sind die Unterschiede?

Auch gegenüber CO2-Laserquellen bringt der Faserlaser konkrete Vorteile beim Bohren von Metallen:

  • Höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit
  • Möglichkeit, alle Metalloberflächen zu bearbeiten, auch lackierte
  • Schneiden und Bohren bei weit größeren Dicken

Eine 5-mm-Bohrung in 40 mm Eisen: ein Ergebnis, das mit Plasma oder Warmstanzen schwer zu erreichen ist.

Die Cutlite Penta Faserlasermaschinen für das Bohren von Metallen

Die Cutlite Penta Systeme für das Schneiden und Bohren von Metallen werden im eigenen Haus entwickelt. Mit Evo 4-Schneidköpfen und Linearmotor-Technologie bieten sie hohe Geschwindigkeit und Leistung bei geringem Platzbedarf.

Die Cutlite Penta Technologie war die erste in Europa, die Schnittleistungen bis 30 kW gewährleistete. So lassen sich Bohrungen mit kleinem Umfang selbst in dickem Material herstellen: zum Beispiel eine 5-mm-Bohrung in 40 mm Eisen.

Dank der Wellenlänge des Faserlasers, die das Material in der Einstechzone weniger erhitzt: Der „Verschnitt“ durch den Schnitt fällt sehr gering aus. Ein Ergebnis, das mit Plasma oder Warmstanzen schwer zu erreichen ist — man denke nur an ein geschnittenes Teil, das die Bohrung bereits an der gewünschten Stelle hat.

Die Vorteile der Cutlite Penta Systeme für das Bohren von Metallen:

  • Faserlaserquellen mit Leistungen bis 30 kW
  • Bohren auch bei großen Dicken
  • Im eigenen Haus entwickelter Schneidkopf
  • Kompaktes Layout
  • Schneller Palettenwechsel
  • Proprietäre CNC und Software, einfach zu bedienen
  • Linearmotor-Technologie, effizient und kompakt
  • Absolutwertgeber für die Achspositionierung
  • Möglichkeit zur Individualisierung der Maschinen
  • Spezialisierter Service für alle Systeme

Häufige Fragen zum Faserlaser-Bohren

Wie funktioniert das Faserlaser-Bohren?

Der in Glasfaser verstärkte Strahl hat eine kurze Wellenlänge, die von Metallen besser absorbiert wird: Er ermöglicht sehr präzise, sogar mikroskopische Bohrungen bei einer breiten Materialpalette.

Funktioniert das Faserlaser-Bohren bei Kupfer und Messing?

Ja: Die kurze Wellenlänge wird auch von stark reflektierenden Metallen wie Kupfer und Messing gut absorbiert, die mit dem CO2 schwer zu bearbeiten sind.

Welche Vorteile gegenüber dem mechanischen Bohren?

Präzise Bohrungen ohne Nacharbeit, reduzierte Zeiten, geringe Wartung und Kontinuität zwischen verschiedenen Bearbeitungen, ohne Werkzeugwechsel oder Umpositionieren des Teils.

Welche Bohrungen erreicht man bei großen Dicken?

Mit Leistungen bis 30 kW lassen sich Bohrungen mit kleinem Umfang selbst bei großen Dicken herstellen: zum Beispiel eine 5-mm-Bohrung in 40 mm Eisen.

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